Die Esoterische Verführung: Angriffe auf Vernunft und Freiheit, Gerhard Kern und Lee Traynor, eds., (Aschaffenburg - Berlin: IBDK Verlag, 1995)

Eine Buchrezension von Elisabeth Fraser

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Deutschland ist der Ursprung dreier "alternativer" Heilverfahren, der Homöopathie, der Phytotherapie und der Anthrophosophie. Die zugehörigen Medikamente müssen nicht den Wirksamkeitsnachweis wie normale Pharmazeutika erbringen (vgl. Skeptiker 2/95, p.65). Daher sind die anderen europäischen Gesundheitsbehörden nicht gerade begeistert davon, hier zuzahlen zu müssen. Es gibt Anstrengungen, diesen Widerstand aufzuweichen, und das Europäische Parlament kommt unter zunehmenden Druck der deutschen Alternativmedizinlobby, des Zentrums zur Dokumentation für Naturheilverfahren (Skeptiker 3/95, p. 83). Dies ist einer der Gründe, warum die Deutschen Skeptiker gebraucht werden - national wie auch international. Viele ihrer Mitglieder haben Beiträge zu dem vorliegende Buch geleistet.

Es war daher enttäuschend, sehen zu müssen, was sonst noch darin enthalten ist: Für jeden gründlich recherchierten und klar geschriebenen Essay eines Skeptikers, gibt es ein langatmiges ideologisches Machwerk eines Nichtskeptikers. Die Autoren dieser letztgenannten Essays stehen nicht in Verbindung mit den deutschen Skeptikern, sondern mit einer Atheistengruppe. Das Problem mit ihnen ist, daß sie nicht gegen Religion sind, weil sie unbelegten Glauben vermeiden wollen, sondern weil sie einem anderen als dem christlichen Glauben anhängen, nämlich einer trüben Brühe aus Marxismus, Freudianismus und der "politically correct" Art von Feminismus. Wie Fundamentalisten, die alles nichtreligiöse als gefährliche Ablenkung durch Satan ansehen, lehnen diese Marxisten alles nichtpolitische ab, das die Aufmerksamkeit von einem Wiederaufleben des Faschismus ablenken könnte. Ihr Interesse gilt nicht den Fakten, sondern dem Formulieren der richten Parteilinie im Umgang mit dem modernen Mystizismus. Mit dem Gottvertrauen, daß auch modernen Theologen zu eigen ist, die die Bibel im Lichte der heutigen Zeit interpretieren, wenden sie ihre marxistischen und freudianischen Ewigen Wahrheiten auf die neunziger Jahre an. Statt der althergebrachten Kapitalismuskritik wendet man sich nun gegen New Age und Öko-Feminismus - aber die Argumente und selbst der Stil sind gleich geblieben. Einige dieser Autoren versuchen einen in nicht gerade überzeugender Weise die Existenz einer anthroposophisch-politischen Verschwörung zu beweisen, während sie die unmittelbar sichtbaren Schäden, die durch anthroposophische Behandlungen entstehen einfach ignorieren. Gesundheit, da unpolitisch, ist offenbar nicht wichtig genug, ihre Aufmerksamkeit zu erhalten. Ideologie hingegen ist eine Heilige Schrift und darüber können sie sich richtig auslassen. Es folgt ein zufällig herausgegriffenes Beispiel ihrer unsterblichen Formulierungskünste.

"In der Wahrnehmung der dialektischen Verschränktheit von Subjekt und Objekt entsteht Subjekt überhaupt erst und auch Objekt gewinnt erst an Konturen, erhebt sich gleichsam mit dem Subjekt aus der Totalität des Allgemeinen, indem Differenzierung der Totalität gegenübertritt und deren Auflösung betreibt." (S. 19)

Ist dieses Satzungetüm nicht ein wunderbares Beispiel für eine Verführung durch eine esoterische Doktrin?

Deutsche Kommunisten sehen sich gerne als Freiheitskämpfer, weil sie gegen Hitler waren, und sie versuchen ihre Wichtigkeit in der heutigen Zeit und nach dem Fall der Mauer dadurch zu belegen, indem sie überall geheime Zeichen eines Wiederaufleben des Nationalsozialismus aufspüren. In einem unfreiwillig komischen Beitrag wird fast das ganze politische Spektrum als ein "Spinngewebe" dargestellt, das uns mit einem Wiedererstehen des Nazismus bedroht. (Die Roten sind die einzigen, die nicht unter jedermanns Bett lauern.) Und was, wenn eine Partei keine Anzeichen von Rassismus zeigt? Na, das ist einfach. Sie habe ihn "sublimiert" was erst zeigt wie tief er wirklich in ihnen sitzt (S. 157). Wenn man also mit marxistischer Metaphysik allein nicht beweisen kann, was man gerne beweisen möchte, so nimmt man einfach ein bißchen Freudsche "Analyse" dazu und schon ist man am Ziel seiner Wünsche.

Und dann gibt es das bezaubernde Kapitel wo der Mann zum politischen Feind Nummer Eins gestempelt wird. Wir bekommen eine ebenso lustige wie konfuse Führung durch die Menschheitsgeschichte, die uns zeigen soll, wie die prähistorische Verehrungen einer Muttergottheit mehr und mehr durch männliche Propaganda untergraben wurde. Vom Gilgameschepos geht es zu Hänsel und Gretel - was, wie man uns versichert, nicht einfach ein Märchen ist, sondern planvoll von reisenden Troubadouren unter das Volk der Bauern und Arbeiter gestreut wurde, um diese propagandistisch zu beeinflussen. (S. 217) Als Nächstes kommt - wer hätte das gedacht - Mozarts Zauberflöte, was anscheinend irgendwie mit einer Freimaurerischen Verschwörung zur Stärkung des Patriarchats zusammenhängt. Der Reigen endet mit Shakespeares Der Widerspenstigen Zähmung und man versichert uns abermals, daß dies ein "Schritt weiter in Richtung Frauenverachtung" ist (p.220).

Die Autorin scheint vergessen zu haben, daß in dieser Epoche die meisten Frauen der Welt unter Bedingungen wie Sklaverei, Konkubinat, Purdah, Devadasi Prostitution, Füssebinden, Lippen-Durchstechen, Verstümmelung der Genitalien, Deformationen des Nackens durch übereinandergestapelte Kupferringe und so weiter und so fort, zu leiden hatten, und daß es gerade die europäischen Frauen der Renaissance waren, die die ersten kleinen Schritte in Richtung Gleichberechtigung machten. Offensichtlich erfreut sich die Autorin, da selbst Europäerin, an der Vorstellung, daß es den ihren zunehmend schlechter ging. Mit einer Ideologie des Selbstmitleids können die schlichten historischen Fakten natürlich nicht mithalten.

Gehen wir weiter von den ideologischen Traktätchen zu den skeptischen Artikeln, so fühlt man sich plötzlich in eine andere Welt versetzt. Die skeptischen Beiträge behandeln ein weites Spektrum von Pseudowissenschaften. Der Psychologe Rainer Wolf beispielsweise liefert einen hervorragenden Artikel über Wahrnehmungstäuschung. Er zeigt, wie sich der Schnellschluß zu einem falschen Ergebnis als Überlebensstrategie bewährt hat: es war in der Vergangenheit der Menschheit besser, einen sich im Wind bewegenden Zweig für einen Tiger zu halten als umgekehrt! Genau dies führt aber heutzutage zu Geistersichtungen (S. 39). Er erklärt, was nach heutigem Stand der Wissenschaft vom Unterbewußtsein zu halten sei, diesem absonderlichem Ding, das sowohl von der Psychoanalyse als auch vom New Age bemüht wird. Die rechte Hirnhälfte verarbeitet ständig, und für uns nicht bewußt wahrnehmbar, ihre Daten. Wenn in diesem Datenstrom etwas Interessantes auftaucht, wird es von einer eingebauten Überwachungseinheit in die linke Gehirnhälfte und damit in das Bewußtsein befördert, wo es uns als plötzliche Inspiration erscheint. (S. 49) Die Griechen und Römer erklärten sich das durch das Wirken der Musen, manche der heutigen Deutschen durch die Seele.

Der Beitrag über Astrologie stammt von dem Soziologen Edgar Wunder, der sich des Themas systematisch in empirischer Weise annimmt. (Wenn deutsche Gründlichkeit nicht auf Metaphysik verschwendet wird, so bringt sie Ergebnisse.) Er weist darauf hin, daß astrologische Vorhersagen nichts mit Beobachtungen (sog. "Erfahrungswissen") zu tun haben, sondern auf fadenscheinigen Assoziationen mit den Namen, den die Planeten nun gerade zufällig haben, beruhen. Dieser Namensfetischismus wird vollkommen klar, wenn man etwa hört, daß kürzlich ein Astrologe sich zur Bedeutung und dem Einfluß des neu entdeckten Kleinplanetens 19992-QB1 nicht äußern wollte, da er mit dem Namen nichts anfangen konnte und warten wollte, bis der Planet anständig benannt worden wäre. Wunder zeigt, daß die neuzeitliche Astrologie eine andere soziale Funktion, als die althergebrachte hat. Statt mit Vorhersagen, beschäftigt sie sich mehr mit dem Definieren der eigenen Person. Diese "psychologische Astrologie" sei eine Antwort auf die moderne Freiheit, seine eigene Identität zu finden. (Das läuft wohl auf Folgendes hinaus: Diese Freiheit ist wunderbar, wenn man wirklicher Individualist ist, mit einer Identität, die man zum Ausdruck bringen kann. Wenn aber nicht, so wird diese soziale Verpflichtung zum Individuellsein leicht peinlich - und da ist es dann angenehm wenn man sich als "sensibler, kreativer Fisch" vorstellen kann.)

Ein anderer Beitrag von Heinrich Eppe, ist ein interessanter historischer Überblick über die sozio-ökonomischen Eitelkeit der deutschen Rassisten und astrologischen Mystiker vor 1918. Da die menschliche Leerheit sich seitdem nicht geändert hat, liefert das auch interessante Hinweise zur gegenwärtigen Welle von Mystizismus. Er weist darauf hin, daß die damals aktuellen Außenseitertheorien vor allem von der sozialen und Bildungselite gepflegt wurden. Dabei bringt er gute Argumente, daß diese sich von dem Zerfall Ihrer Privilegien bedroht fühlten und versuchten ihr Selbstbewußtsein dadurch wieder zu erlangen, daß sie sich als selbsternannte Apostel der neuen esoterischen Bewegung ausgaben. Dies gab ihnen Bedeutung und sie fühlten sich nicht mehr länger als Überbleibsel aus der Vergangenheit, sondern wie eine intellektuelle Vorhut. Man liebte die pompösen kleinen Intitiationsriten zur Einführung in die höheren mystischen Ränge. Man liebte es auch, sich durch die Astrologie ganz exklusiv im Einklang mit dem Universum zu fühlen. Dr. Eppe läßt wissenschaftliche Vorsicht und Zurückhaltung walten und begnügt sich damit. Aber erinnert einen das nicht an den verletzten Stolz mancher hochgeistiger Geisteswissenschaftsabsolventen, die sich aus dem Universum der Wissenschaft, das sie nicht verstehen, ausgeschlossen fühlen? Sie empfinden es als zutiefst befriedigend, wenn sie erklären, daß die Wissenschaft beschränkt und überholt ist, und daß die Erkenntnis der Tieferen Realität nur "intuitiven", "nicht linear denkenden" Menschen zugänglich ist, die unbeschädigt vom rationalistischen und materialistischen Weltbild sind - Leuten, die zufällig genau wie sie selber sind.

Ein weiterer Beitrag, mit Schwung und Witz geschrieben von dem Psychologen Colin Goldner, handelt von subliminalen Kassetten. Die Stimmen auf diesen Kassetten sollen nicht nur physische und psychische Leiden heilen, sonder etwa auch Wohlstand bescheren, indem sie herunterleiern "Meine Energie sammelt sich in Geld ... Geld ist gut ... ich werde ein Magnet, der Wohlstand anzieht ..." (S. 158) Da wundert es nicht, daß Dr. Goldner in seinen eigenen Untersuchungen feststellte, daß einige seiner (intelligenteren?) Versuchspersonen durch die schiere Banalität der Aufzeichnungen in Wut gerieten. Dann gibt es da noch die Kassetten mit den unhörbaren Nachrichten. Dr. Goldner ließ einige dieser in verschiedenen Tonstudios in München testen. Das Ergebnis war: Nichts drauf. Das wären nun also nichtexistierende Nachrichten, die ein Freudsches "Unterbewußtes" beeinflussen, wobei der Mechanismus wie das geschieht zweifelhaft ist und als Begleitmusik das Klimpern der Millionen, die für solche Kassetten ausgegeben werden.

Homöopathie - also eines der drei oben erwähnten "alternativen Heilverfahren" - ist das Thema des nächsten skeptischen Artikels, der von dem amerikanischen Psychologieprofessor Mahlon W. Wagner stammt. Diese "neue" Therapierichtung ist in Wirklichkeit schon 200 Jahre alt. Ihr Erfinder glaubte nicht an die Existenz von Atomen und meinte, die Materie könne endlos geteilt werden. Daher hätte das Standardargument, daß viele der verdünnten homöopathischen Arzneimittel wahrscheinlich kein einziges Molekül Wirkstoff enthalten, ihn wohl überhaupt nicht beeindruckt. Dr Wagner legt auch dar (S. 189), daß alle Studien die bis zum heutigen Tage gemacht wurden und die eine Wirksamkeit der Homöopathie zeigen, fehlerhaft sind - nichtsdestotrotz werden sie von Befürwortern der Homöopathie laufend zitiert, sogar von solchen, die erklären, klinische Studien wären nicht notwendig, um die Wirksamkeit der Homöopathie zu belegen.

Lee Traynor, ein weiteres Mitglied der deutschen Skeptiker, schrieb einen Beitrag über Elektrosmog. Diese albtraumhafte Gefahr kann weder gehört noch gesehen noch gerochen werden, man soll erst dann ihre Auswirkungen erkennen, wenn man schon vom Krebs besiegt oder das Immunsystem zerstört wurde. Bis jetzt gibt es jedoch keine erwiesenen Wirkungen, ganz zu schweigen von schädlichen, dieser magnetischen und elektromagnetischen Felder auf Tiere oder Menschen. Probleme treten nur dann auf, wenn die Tiere durch lautes Brummen eines starken Elektromagneten beeinflußt werden, oder wenn Menschen sich über Hochspannungsleitungen oder Mikrowellenherde, mit denen sie leben, sorgen.

Der Artikel über paranormale Kommunikation stammt von Amardeo Sarma, einem der führenden Mitglieder der deutschen Skeptiker. Er hatte die nette Idee einmal anzunehmen, daß es außersinnliche Wahrnehming gibt, und dann zu fragen "Wie müßte die physikalische Quelle solcher Nachrichten aussehen?", "Wie würden sie übertragen werden?" und "Wie müßte das Sinnesorgan beschaffen sein, mit dem wir sie wahrnehmen?" Als Nachrichteningenieur kann er aus einem reichen Fundus von Wissen schöpfen, um darzulegen, welche unbekannten Kräfte und Sinnesorgane hier im Spiel sein müßten. Demnach ist klar: Entweder muß man die Spekulationen über Psi in Einklang mit der wissenschaftlichen Erkenntnis bringen, oder man muß eine bessere Erklärung für die Welt bieten, als die Wissenschaft dies tut - das heißt für alle Phänomene, nicht nur für die wenigen angeblich paranormalen. Diese sind nicht nur aus Sicht der Physik und der Physiologie unmöglich, unklar ist auch "die Nützlichkeit im Sinne der Evolution, Wasser in Tiefen von hunderten von Metern zu entdecken" (S. 258)

Eine weitere Führungskraft der deutschen Skeptiker, die auch aus einem ingenieurtechnischen Hintergrund kommt, ist Jürgen Moll. Sein Beitrag handelt von Wünschelruten und Erdstrahlen. Erdstrahlen sind eine deutsche "Entdeckung" der dreißiger Jahre und die Wünschelrute wird als Mittel zum Orten dieser angeblich schädlichen Strahlung angepriesen. Um die Funktionsfähigkeit der Wünschelrute zu testen, ist es freilich besser, die Wünschelrutengänger nach etwas suchen zu lassen, was tatsächlich existiert! Zu diesem Zweck führten die deutschen Skeptiker in Zusammenarbeit mit Radio Hessen und James Randi eine doppelblinde und einwandfrei ausgewertete Studie durch, in der die Wünschelrutengänger versuchten, verborgene Objekte und in Leitungen fließendes Wasser zu finden. Die Ergebnisse wichen nicht von der Zufallserwartung ab. Das hielt den Psychologieprofessor Suitbert Ertel nicht davon ab, nach einem Muster in den Ergebnissen zu suchen, ein Muster allerdings, daß nichts mit dem Effekt zu tun hatte, dem nachzuspüren das Experiment eigentlich entworfen wurde. Das ist wie das "Erkennen" von Figuren in vorüberziehenden Wolken. Ertel versäumt jedoch darauf hinzuweisen, daß seine Berechnung in Wirklichkeit reine Spekulation sind.

Der letzte Beitrag stammt von Rudolf Henke, einem weiteren Experten aus den Reihen der deutschen Skeptiker, der sich auf die Untersuchung von UFO-Fällen spezialisiert hat. Er berichtet über eine von ihm finanzierte demographische Untersuchung, die er zusammen mit zwei österreichischen Psychologen durchführte. Die Resultate scheinen die Auffassung zu stützen, daß der Glaube an UFOs ein Ersatzreligion darstellen kann. Im Vergleich zu den UFOs gegenüber skeptische eingestellten Leuten hatte die UFO-Gläubigen ihre Religionszugehörigkeit viel öfter gewechselt oder waren sogar aus der Kirche ausgetreten. Dennoch bezeichnet sie sich selbst mehr als die Anderen als "religiös". Umfrageergebnisse zeigen auch eine zunehmende Skepsis bei den Unentschlossenen nach einem Vortrag, in dem die Echtheit von UFOs hinterfragt wurde. Es ist aber nicht bekannt, wie lange diese anhält, wenn die Befragten hernach wieder nur den einseitigen Geschichten der Medien ausgesetzt sind.

Das betrübliche ist, daß alle diese hervorragenden Artikel von Skeptikern sich in solch sonderbarer Gesellschaft finden. Die Idee klingt zunächst gut: Diejenigen, die kritisch über Pseudowissenschaften denken, sollten sich mit denen zusammentun, die kritisch über Religion denken - wobei letztere praktischerweise noch einen eigenen Verlag beisteuern. Aber dies hier ist Deutschland, ein Land das lange Zeit von Prinzlingen, Bischöfen und Diktatoren regiert wurde, sowohl solche rechter als auch linker Couleur. Einer wie der andere versuchten sie, die Menschen bei der Stange zu halten, indem sie ihnen verschiedene für ihre Zwecke passende Ideologien eintrichterten. Daran haben viele Deutschen schließlich Geschmack gefunden und mittlerweile finden sie ihr ideologisch gepolstertes Denkgefängnis gemütlich. Darum werden die Beiträge der, der Praxis und der Empirie verbundenen, deutschen Skeptiker so notwendig gebraucht, und es ist um so mehr eine Schande, daß sie in diesem Buch zwischen Nonsens versteckt sind.


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Letzte Änderung: 19 Juni 1997